Archiv | Mai, 2011

Raum

31 Mai

An unserem Malereiwochenende war das Thema Raum & Figur bzw. Körper. Ich habe nach dieser Vorarbeit in der Woche vor dem Wochenende (Pastellkreide auf Papier)

Raumstudie

 

 

ein großflächiges Bild mit 100x100cm  gemalt und noch einige Tage überlegt, ob es fertig ist oder ob ich in dieses Bild noch einen Körper malen soll, mich dann aber dagegen entschieden. Ich finde es ist so wie es ist gut und es fehlt nichts, sondern es könnte durch mehr zerstört werden.

Mein " Raum"

 

Gemalt mit  Kreide und Acryl auf Leinwand.

Ich finde vor dem dunkeln Scheunentor im Kunsthof Dahrenstedt wirkt es super, aber auch zu Hause habe ich schon eine passende Wand gefunden.

Mein "Raum" im Kunsthof

 

Es grüßt Euch

Malereiwochenende im Kunsthof Dahrenstedt

31 Mai

Endlich war unser Malwochenende. 7 KünsterInnen und unser Lehrer Jochen P. Heite von der  Malklasse aus dem Thiem 20  haben sich auf den Weg gemacht zum Kunsthof Dahrenstedt um gemeinsam zu malen, Zeit zu verbringen, sich zu bilden, Kunst zu genießen. In dem schönen Ambiente sind einige tolle Werke entstanden zu  dem Thema: Figur und Raum.

Hier einige Impressionen:

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Mein Werk von diesem Wochenende ist nun doch fertig, nachdem ich noch einige Tage überlegt habe, ob ich da noch was hinzufüge.

Das Bild folgt heute Abend separat.

Bis dahin grüßt mit diesen Inpressionen

Eure

Me-made-Mittwoch V

25 Mai

Mein erstes Kleid ist fertig:

Der Jersey ist vom Stoffmarkt am Maybachufer in Berlin. (Gelesen bei Catherine! Als ich in Berlin war, mußte ich da unbedingt hin. )  Seehr günstig(3€). In dem gemusterten Stoff  kommt genau das Grün des anderen  vor. Ich habe beim Zuschneiden geflucht, das war am schwersten. Dann habe ich bei der Ausschnitt-Paspel sehr improvisert: eine selbstgerollte Baumwollschnur als Paspelband , genäht mit einem  Reißverschlußfuß. Es ging recht gut und auch mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz unzufrieden. Trotz des Belegs hat sich der Auschnitt irre gezogen, so das ich noch 7 cm zusätzlich zusammennähen mußte, damit der Aussschnitt nicht noch größer ist.

Unterschätzt habe ich die Dehnbarkeit der Stoffe. Es ist also ungefähr 2 Nummern zu groß, und sieht sehr Hippie-like aus. Aber es ist unsagbar bequem und deshalb werde ich es auch nicht ändern. Ich fühle mich total wohl und schön darin, ein Bequem -Kleid, kann man auch schön am Strand überstreifen, oder einfach so. Der Schnitt ist übrigens Burda 7501. Ich werde den gleich Schnitt wohl noch mal versuchen. Habe dafür noch einen anderen Stoff liegen,der nicht ganz so dehnbar ist, hoffe ich.  Beim nächsten mache ich dann hoffentlich nur noch neue Fehler;-) *hoff*

Und hier findet Ihr die anderen Ladies in Me-Made, die bei Catherines MMM wieder dabei sind.

Es grüßt Euch

Fasten Tag 7 bis 10

14 Mai

Da ich tatsächlich mit einer Erkältung am 7. Tag aufgewacht bin, habe ich beschlossen wieder mit dem Kostaufbau zu beginnen. Um 10 Uhr gab es eine Hand voll Erdbeeren ( 5 Stück). Danach war ich suuuuper satt und hatte ein unangenehmes Völlegefühl. Ich mußte tagsüber nochmal schlafen, da ich Dienst gehabt hatte und habe nachmittags nochmals Erdbeeren ( 4 Stück) gegessen. Ich hatte mich für dieses saisonale Obst entschieden, weil es frisch, aus der Region,  lecker und gesund ist und nicht schwer verdaulich. Abends habe ich dann eine kleine Tomate mit einem gehäuften Eßlöffel Hüttenkäse gegessen, mit etwas frischem Basilikum und einem Hauch gemahlenen Pfeffer. Mir ging es mit dem Essen gar nicht besser und ich fühlte mich voll und träge.  Die Erkältung wurde natürlich auch nicht ad hoc besser.

Am Donnerstag, den 8. Tag des Fastens gab es wieder grünen Tee und 5 Erdbeeren zum Frühstück. Tagsüber habe ich dann verteilt einen halben Liter Buttermilch getrunken. Sonst gab es wie an den anderen Tagen auch Tee ( Kräutertee, grünen Tee) und Wasser.  Abends habe ich wieder eine Tomate mit 2 Eßlöffeln Hüttenkäse gegessen und von unserem vom Ziegehoffest mitgebrachten Ziegenkäse 2 kleine Stückchen gekostet.

Mir ging es auch am 2. Aufbautag mit dem Essen nicht besser als ohne Essen. Vielleicht sollte ich das Essen abschaffen;-) Naja, dafür esse ich einfach zu gerne und habe ja auch Appetit auf so vieles, aber ich freue mich riesig, das ich mit so kleinen Portionen gesättigt bin. Es spielt sich ja so viel im Kopf an, wenn man weiter ißt, weil es schmeckt, weil man kosten möchte usw.

Am Freitag habe ich dann morgens eine halbe Scheibe Vollkornbrot mit Ziegenfrischkäse gegessen und einen Becher Malzkaffee mit Milch getrunken.  Mittags gab es ein vegetarische Frühlingsrolle mit kleinem Salat und abends wieder eine Tomate mit Hüttenkäse und eine Scheibe Vollkornbrot.

Resümee: Am 4. Tag des Kostbaufbaus ( also Tag 11) bringe ich 7 kg weniger auf die Waage als vor dem Fasten, was mich natürlich enorm freut. Ich möchte das auf gar keinen Fall wieder zunehmen.

Ich fühle mich, soweit ich das mit Erkältung beurteilen kann, fitter als vorher, auf jeden Fall beweglicher. Mein vorbestehender Fersensporn schmerzt weniger, mein Karpaltunnelsyndrom ist unverändert ( habe auch viel im Garten gearbeitet und dabei wieder die Hände und Arme kräftig belastet).

Meine Sättigung tritt schneller ein und ich bin sensibilisierter für meine Nahrung. Ich überlege, was ich zu mir nehme, ob es sich „lohnt“ etwas zu Essen.

Ich werde auf jeden Fall wieder Fasten, vielleicht 2 mal pro Jahr, könnte ich mir vorstellen. Arbeiten im normalen Alltag geht gut, nur Dienste mit besonderen Herausforderungen sind sehr belastend. Der Familienalltag mit 2 Kindern ist schwierig, wegen der ganzen Mahlzeiten und deren Zubereitung. Und auch Events, die mit Essen zu tun haben sollte man zum Selbstschutz meiden ( Familienfeiern, Kaffee trinken, Arbeitsessen,…)

Aus dem Alltag raus ist definitiv leichter für das Fasten!

Man ist infektanfälliger und kann aber enorme Energie mobilisieren, aber emotional war/bin ich dünnhäutiger!

Insgesamt eine sehr positive Erfahrung. Ich bin sehr stolz auf meine Selbstdisziplin, die mir abverlangt wurde.

Jetzt kann ich leichter mal eine Mahlzeit ausfallen lassen oder es einfach sein lassen, wenn mir etwas angeboten wird. Ich habe nicht mehr so das Gefühl etwas zu verpassen.

Und der Blog  ist auch hilfreich. Wenn ich mich so schon mitteile, möchte ich nicht zu sagen haben müssen, das ich es vermasselt habe.  Das wäre peinlich gegenüber den all den bekannten und unbekannten Lesern. Puh, geschafft!!

Noch einige „technische“ Details, über die öfter ich befragt wurde:

Man sollte sich vorher natürlich informieren über die verschiedenen Fastenmethoden. Ich bin zwar selber Ärztin, aber auch ich  habe mich vorher mit meiner Hausärztin besprochen, brauchte aber zwischendurch keine Kontrollen, aber das ist durchaus sinnvoll (z.B. Elektrolyte) und man  sollte sich vorher durchcheken lassen. 

Was ich gemacht habe war weitestgehend Heilfasten nach Buchinger, ich habe  es aber modifiziert( z.B. jeden Morgen Sauerkrautsaft für die Darmflora und-peristaltik, Basica gegen Übersäuerung bei Gliederschmerzen, …).  Dafür sollte man schon wissen worauf es ankommt. Ein Buch, was ich vor Jahren mal gelesen hatte gibt es bei GU ( wird anscheinend nicht mehr neu aufgelegt), aber auf dieser Seite  gibt es jede Menge Informationen und Literaturempfehlungen . Im Netz sind sicherlich noch viele weitere Informationen zu finden. Wenn es an mich Fragen gibt könnt Ihr mich über meine e-mail im Impressum kontaktieren.

Es grüßt Euch Eure Sabine

Stoffberge und kein MMM

11 Mai

Auch ich möchte Euch meine Stoffberge zeigen. Eigentlich ist mein Nähzimmer im Keller, neben Waschmaschine, Trockner, Bügelbrett, Schrank und Ragalen und einem großen Tisch, wo man zuschneiden oder die Wäsche falten kann. Da wir im Februar beim Elbehochwasser nasse Füße bekommen haben und dort noch Baustelle ist, ist mein provisorisches Nähzimmer im Arbeitzimmer ausgelagert. Deshalb ist bei beidem das Chaos gerade besonders groß. Vollkommen ungeschönt zeige ich Euch die nackte Wahrheit:

Stoffschrank im Keller

Wie ihr seht ist da noch Platz drin. In den Mittelragalen sind sonst die Kisten mit Garnen und sonstigen Kurzwaren, zur Zeit einige ausgelagerte Bücher aus dem gänzlich ausgeräumten Keller.  Alte Gardinen, Vorhänge und uralte geerbte Stoffe meiner Schweigermutter aus DDR-Beständen lagern hier drin. Die werde ich aber wohl großteils in den Umsonstladen bringen,  denn die sind meistens aus Synthetik auch nicht so schön.

Beim Wäschemachen und Nähen können wir unten unsere Musik hören, vor allem auch die alten Platten.

Musik zum Nähen

Im Arbeitzimmer ist mein jetztiges Nährefugium, bis in ein bis 2 Monaten der Keller wieder  richtig nutzbar wird.

Nähplatz im Arbeitszimmer

Auch hier stehen die CDs gleich daneben, aber da ich dafür den Rechner anschmeißen muss, versumpfe ich meistens beim Blog-Stöbern. Also, eine eher kontraproduktive, wenn auch gemütlichere Umgebung, aber ziemlich verkramt z.Zt. Mein Stofflager befindet sich hier auf unserem Arbeitszimmersofa.

Arbeitszimmersofa=Stofflager

Und in den Ecken noch die notwendigen Kisten mit dem ganzen Kleinkram, den Frau so braucht, um beim Nähen glücklich zu sein.

Korb mit Stoffresten, Kisten mit Lederresten, Kurzwaren

Kisten mit Bändern, Garnen, Knöpfen, Schnittmustern

Jetzt habe ich Euch schonungslos meine Stoffberge gezeigt. Ich habe noch Platz für mehr, im Keller. Oben im Arbeitzimmer will ich das lieber nicht noch mehr ausdehnen. Und wenn das Provisorium aufgehoben wird, muss ich wieder Ordnung machen. Zur Zeit bin ich auch sehr viel draußen, im Garten, komme drinnen kaum zum Nähen, deshalb räume ich nicht und es landet alles nur obendrauf.  Aber, zum Glück habe ich gesehen, das es bei Euch auch nicht immer soo ordentlich ist im Stoffberg-Bereich. Das beruhigt mich, sonst hätte ich wohl nicht getraut mich zu outen.

Es grüßt Euch Eure Und hier geht es zu den anderen, die ihre Stoffberge gezeigt haben oder ihre Me-Made-Mittwoch Werke präsentieren. Dazu kann ich heute nichts beisteuern, vielleicht klappt es in der nächsten Woche wieder.  Vielen Dank an Catherine für diese Blogaktionen, die ganz viel Spaß machen. Sowohl beim sleberposten, als auch beim Stöbern der anderen teilnehmenden Blogerinnen.  Ihr seit toll!!!

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